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mBot Makeblock im Test: Der beste Programmier-Roboter für Kinder? (2026)
mBot Makeblock Roboter im Überblick: Welcher passt zu deinem Kind? Modelle, Preise, Python & Scratch – und warum mBlock der entscheidende Vorteil ist.

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Wenn ein Kind mit Lego Mindstorms oder ersten eigenen Scratch-Programmen durch ist, wird ein echter Roboter zum naheliegenden nächsten Schritt. Der mBot von Makeblock ist in dieser Kategorie seit Jahren der Maßstab. Welches Modell zu welchem Kind passt und warum die Software mBlock dabei den Unterschied macht, steht hier.
Makeblock mBot2
10–14 Jahre- ✓CyberPi-Steuerplatine ermöglicht echte Python-Programmierung
- ✓mBlock basiert auf Scratch 3.0 – nahtloser Umstieg für Scratch-Kinder
- ✓Aktuelles Flaggschiff mit zuverlässiger Bluetooth-Verbindung
- ✓Kompatibel mit Sensoren und Modulen anderer mBot-Modelle
Preis geprüft: 2026-07
Makeblock Codey Rocky
6–8 Jahre- ✓LED-Figur Codey + Rover Rocky als Einsteiger-Set
- ✓Vereinfachte Scratch-basierte Programmierung für Anfänger
- ✓Bunte LED zeigt sofort, ob das Programm funktioniert
- ✓Ideal für Kinder ohne Programmier-Vorkenntnisse
Preis geprüft: 2026-07
Makeblock mBot Ranger
10–14 Jahre- ✓3-in-1-Roboter: Tank-, Rover- und Dreibein-Modus
- ✓Deutsche Anleitung, schärft räumliches Verständnis beim Umbauen
- ✓Programmierung wie mBot2 über mBlock
- ✓Anfänger sollten etwas Geduld beim Zusammenbau mitbringen
Preis geprüft: 2026-07
Makeblock Ultimate Robot Kit
ab 12 Jahren- ✓10+ mögliche Bauformen: Panzer, Greifarm, Hexapod, Kran
- ✓Metallteile und professionelle Motoren, echte Robotik
- ✓Programmierung über mBlock, setzt technisches Verständnis voraus
- ✓Vorbereitung auf Robotik-Wettbewerbe für ernsthaft interessierte Teens
Preis geprüft: 2026-07
Open Robots für Maker (Hanser Verlag)
ab 8 Jahren- ✓Deutschsprachig, von Makeblock-Projektmitarbeitern geschrieben
- ✓Step-by-Step-Anleitungen mit echten Übungen
- ✓Ideal als Ergänzung zu mBot2 oder Ranger
- ✓Gibt Struktur, wenn YouTube-Tutorials allein zu unübersichtlich sind
Preis geprüft: 2026-07
Warum gerade Makeblock
Makeblock hat sich auf STEM-Robotik spezialisiert und baut Hardware, die Kinder ernst nimmt, ohne erwachsen zu wirken. Der entscheidende Vorteil liegt in der Software: mBlock basiert auf Scratch 3.0. Ein Kind, das schon mit Scratch programmiert hat, kann mit dem mBot direkt loslegen, ohne eine neue Umgebung erst lernen zu müssen.
Die Reihe deckt drei Altersstufen ab, vom Einstieg ab sechs über die Mittelstufe ab zehn bis zu fortgeschrittenen Modellen ab zwölf Jahren. Sensoren und Motoren lassen sich zwischen den Modellen austauschen, was praktisch ist, wenn ein Kind mit der Zeit hineinwächst. Günstig ist das alles nicht, aber die Verarbeitung stimmt, und das Material hält über Jahre.
Worauf es beim Kauf ankommt
Die Altersangabe „ab 10 Jahren” ist kein Marketing-Gag, sondern ernst gemeint. Ein mBot verlangt Geduld, räumliches Denken und Konzentration, und ein Kind, das noch nicht liest, tut sich mit der Anleitung schwer.
Ohne jede Vorerfahrung sind Codey Rocky oder der mBot2 die richtige Wahl. Bringt dein Kind schon Scratch-Kenntnisse mit oder will Richtung Python, führt am mBot2 kaum ein Weg vorbei.
Alle Modelle lassen sich mit zusätzlichen Sensoren und Modulen aufrüsten, etwa Ultraschall, Lichtsensor oder Magnetschalter. Praktisch, wenn ein Kind mehr will, macht das Set aber auch teurer.
Und das Betriebssystem spielt kaum eine Rolle, weil mBlock auf Windows, Mac, iPad und Chromebook gleich funktioniert. Für zu Hause bedeutet das: Die grafische Programmierung sieht überall identisch aus.
Die Modelle im Einzelnen
Makeblock mBot2 (ab 10 Jahren)
Das aktuelle Flaggschiff ist gegenüber dem älteren mBot Ranger in fast allem gewachsen: bessere Motoren, schnellere Verarbeitung, und mit der CyberPi-Steuerplatine wird echte Python-Programmierung möglich, nicht nur Scratch-Blöcke. Ein Kind lernt hier also eine richtige Programmiersprache, nicht nur visuelles Coding. Die Bluetooth-Verbindung läuft zuverlässig.
Der mBot2 ist nicht das günstigste Modell, aber die aktuellste Technik im Sortiment.
Makeblock mBot2 im Überblick
Vorteile
- CyberPi-Steuerplatine ermöglicht echte Python-Programmierung, nicht nur Scratch
- Modernste Hardware der mBot-Reihe: bessere Motoren, schnellere Verarbeitung
- Zuverlässige Bluetooth-Verbindung
- Sensoren und Module mit anderen mBot-Modellen kompatibel
Nachteile
- Nicht das günstigste Einstiegsmodell
- Für unter 10-Jährige oft noch anspruchsvoll – Codey Rocky ist der sanftere Start
Makeblock Codey Rocky (ab 6 Jahren)
Codey ist eine kleine LED-Figur mit Monster-Charme, Rocky der dazugehörige Rover mit Rädern und Sensoren. Zusammen ergeben beide ein gutes Einstiegsset für jüngere Kinder. Programmiert wird ebenfalls über Scratch-Blöcke, nur mit weniger Modulen und dadurch übersichtlicher. Die bunte LED gibt sofortiges Feedback, ob ein Programm funktioniert hat.
Codey Rocky ist das preiswerteste Set dieser Liste.
Makeblock mBot Ranger (ab 10 Jahren)
Der Ranger lässt sich in drei Modi umbauen, als Tank, als Rover und als Dreibein, mit deutscher Anleitung und wenigen Handgriffen. Das macht nicht nur Spaß, sondern schult nebenbei das räumliche Verständnis. Programmiert wird wie beim mBot2 über mBlock, die Hardware selbst ist aber älter.
Der Ranger ist fair bepreist für das, was er an Flexibilität bietet. Für den allerersten Kontakt mit Robotik würden wir eher zu Codey Rocky oder mBot2 raten, der Zusammenbau verlangt etwas Geduld.
Makeblock Ultimate Robot Kit (ab 12 Jahren)
Kein einzelner Roboter, sondern über zehn mögliche Bauformen, von Panzer über Greifarm bis Hexapod und Kran, gebaut aus Metallteilen mit professionellen Motoren. Programmiert wird über mBlock, verlangt aber schon echtes technisches Verständnis.
Das Ultimate Kit ist für einen durchschnittlichen Zehnjährigen deutlich zu viel des Guten. Für Teenager mit ausgeprägtem Technikinteresse lohnt es sich dafür umso mehr.
„Open Robots für Maker” (Hanser Verlag)
Kein Roboter, aber eine sinnvolle Ergänzung: Erik Bartmann und Jörn Donges führen darin durch Hardware, Programmierumgebung und fünfzehn Praxisprojekte rund um die Makeblock-Plattform — Schritt für Schritt statt reiner Theorie. Das Begleitbuch lohnt besonders für Kinder, denen die YouTube-Tutorials allein zu unstrukturiert sind.
Vergleichsübersicht
| Modell | Alter | Besonderheit |
|---|---|---|
| Codey Rocky | 6–8 J. | Einstieg, LED-Feedback, süß, einfach |
| mBot2 | 10–14 J. | Python + Scratch, aktuelle Technik, CyberPi |
| mBot Ranger | 10–14 J. | 3-in-1, mechanisch interessant, altbewährt |
| Ultimate Robot Kit | 12+ J. | Metallteile, 10+ Bauformen, fortgeschritten |
| Begleitbuch (Hanser) | alle | Deutsche Anleitungen, Projekte |
Häufig gestellte Fragen
Kann mein Kind mit 8 Jahren schon den mBot2 programmieren? Technisch ja, wenn es Scratch schon kennt oder schnell lernt, hängt aber stark vom einzelnen Kind ab. Manche Achtjährige sind bereit, andere warten besser noch ein Jahr. Codey Rocky ist für diese Altersgruppe die sicherere Wahl.
Brauche ich einen Computer zum Programmieren, oder geht das mit Tablet? mBlock läuft auf iPad und Android-Tablets, der Roboter verbindet sich per Bluetooth. Auf dem Desktop ist die Programmierung etwas schneller, aber nicht zwingend.
Sind Sensoren und Module zwischen allen mBot-Modellen austauschbar? Ja, das ist einer der Hauptvorteile. Der Ultraschall-Sensor vom mBot2 passt zum Beispiel auch auf den Ranger. Nicht alle älteren Sensoren sind allerdings mit neuen Steuerplatten kompatibel, ein Blick ins Handbuch lohnt sich.
Muss mein Kind Python können? Nein, Scratch ist der Einstieg für alle. Python ist ein Zusatzangebot für Kinder, die mehr wollen, und mBlock übersetzt Scratch-Blöcke sogar automatisch in Python-Code.
Kann mBot auch draußen fahren, auf Rasen oder Kies? mBot2 und Ranger sind für harte Oberflächen gebaut, also Laminat, Fliesen, Asphalt. Auf Rasen oder Kies wird es schwierig, das bleibt eher ein Roboter fürs Zimmer.
Welches Modell zu wem passt
Der mBot ist kein kurzlebiger Trend, sondern für viele Kinder der logische nächste Schritt nach Lego oder ersten Scratch-Kursen. Die eigentliche Entscheidung ist selten mBot oder ein anderes System, sondern welches mBot-Modell passt.
Anfänger sind mit Codey Rocky oder dem mBot2 gut bedient, wer schon Erfahrung hat, kann sich am Ranger versuchen, und Teenager mit ernsthaftem Interesse greifen zum Ultimate Kit. Wer unsicher ist, liegt mit dem mBot2 selten falsch: aktuelle Technik, Python-fähig, zu einem fairen Preis.
Unsere Empfehlung: mit dem mBot2 anfangen und im Lauf des nächsten Jahres bei Bedarf einzelne Sensoren nachrüsten. Das System wächst mit.
