· PKS Redaktion · Förderung · 6 min read
mBot Makeblock im Test: Der beste Programmier-Roboter für Kinder? (2026)
mBot Makeblock Roboter im Überblick: Welcher passt zu deinem Kind? Modelle, Preise, Python & Scratch – und warum mBlock der entscheidende Vorteil ist.

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Dein Kind hat Lego Mindstorms oder die ersten Scratch-Programme selbst geschrieben – und jetzt suchst du nach dem nächsten Level? Dann ist ein echter Roboter die richtige Antwort. Der mBot von Makeblock ist seit Jahren der Maßstab in dieser Kategorie. Wir zeigen dir, welches Modell zu deinem Kind passt – und warum die Software mBlock das Entscheidende ist.
Warum mBot Makeblock?
Makeblock ist kein No-Name. Das Unternehmen hat sich auf STEM-Robotik spezialisiert und baut Hardware, die Kinder ernst nehmen – ohne erwachsen wirkend zu sein. Der entscheidende Vorteil: mBlock basiert auf Scratch 3.0. Das bedeutet konkret: Wenn dein Kind schon mit Scratch programmiert hat, kann es sofort mit mBot loslegen. Keine neue Programmierumgebung, keine Lernkurve. Das spart Frustation und Zeit.
Die mBot-Reihe deckt drei Altersstufen ab: Einstieg (ab 6 J.), Mittelstufe (ab 10 J.) und Fortgeschrittene (ab 12 J.). Alle Modelle sind untereinander kompatibel – Sensoren und Motor lassen sich austauschen. Das ist clever, wenn dein Kind mit der Zeit wächst. Und ja: mBot Roboter sind nicht billig. Aber die Qualität stimmt, und das Material hält Jahre.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Altersfreigabe vs. echte Anforderung – Die Angabe “ab 10 Jahren” ist kein Marketing-Gag. mBot braucht Geduld, räumliches Denken und Konzentration. Ein Kind das liest, kann folgen – ein Kind das nur Lego ausmalt, wird frustriert.
Programmiererfahrung vorher? – Ohne Vorkenntnisse sind die Modelle „Codey Rocky” und „mBot2” ideal. Mit Scratch-Erfahrung (oder Python-Wunsch) ist die mBot2 die beste Wahl.
Erweiterbarkeit planen – Alle mBot-Modelle lassen sich mit zusätzlichen Sensoren und Modulen aufrüsten (Ultraschall, Lichtsensor, Magnetschalter). Das ist praktisch, wenn dein Kind mehr will – macht das Set aber teurer.
Betriebssystem egal, aber mBlock – mBlock läuft auf Windows, Mac, iPad und Chromebook. Das ist gut für Schulen. Für dein Kind zuhause entscheidend: Die grafische Programmierung funktioniert überall gleich.
Die 5 besten mBot Roboter & Zubehör
1. Makeblock mBot2 (ab 10 Jahren)
Das aktuelle Flaggschiff. Dieser Roboter ist moderner als die Vorgänger-Version (mBot Ranger): bessere Motoren, schnellere Verarbeitung, und die CyberPi-Steuerplatine ermöglicht echte Python-Programmierung – nicht nur Scratch. Das ist der klare Unterschied zur mBot2: Dein Kind lernt eine echte Programmiersprache, nicht nur visuelles Coding. Die Bluetooth-Verbindung funktioniert zuverlässig. Das einzige Minus: Ca. 80–100 € ist nicht wenig für ein Kinderprodukt. Wer es sich leisten kann, kauft richtig.
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2. Makeblock Codey Rocky (ab 6 Jahren)
Der Einstieg. Codey ist eine kleine LED-Figur, die wie ein süßes Monster aussieht. Rocky ist der Rover (Räder, Sensoren). Zusammen ergeben sie ein perfektes Set für jüngere Kinder oder absolute Anfänger. Die Programmierung ist Scratch-basiert, aber simpler – weniger Module, dafür verständlicher. Die bunte LED auf Codey ist der Anreiz: Kinder sehen sofort, ob ihr Programm funktioniert. Ca. 60–70 € für beide Parts macht das Set preiswert.
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3. Makeblock mBot Ranger (ab 10 Jahren)
Der Verwandlungskünstler. Der Ranger ist ein 3-in-1-Roboter: Tank-Modus, Rover-Modus, Dreibein-Modus. Mit wenigen Handgriffe (Anleitung auf Deutsch dabei) wird aus einem Roboter drei. Das ist nicht nur spaßig – es schärft auch das räumliche Verständnis. Die Programmierung läuft genauso über mBlock wie bei mBot2, aber die Hardware ist älter. Der Preis (ca. 100–130 €) ist fair für die Flexibilität. Warnung: Anfänger sollten mit dem Ranger starten – es braucht etwas Geduld beim Zusammenbau.
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4. Makeblock Ultimate Robot Kit (ab 12 Jahren)
Für Fortgeschrittene. Dieses Kit ist nicht “ein Roboter” – es sind 10+ mögliche Bauformen (Panzer, Greifen, Hexapod, Kran). Mit Metallteilen und professionellen Motoren. Das ist echte Robotik, nicht nur Spielzeug. Die Programmierung ist über mBlock möglich, setzt aber echtes technisches Verständnis voraus. Ca. 200–250 € ist teuer, aber das Material rechtfertigt es. Für normale Zehnjährige: overkill. Für Teens mit Begeisterung: Gold wert.
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5. “Roboter bauen und programmieren mit dem mBot” (Hanser Verlag) (Begleitbuch)
Kein Roboter selbst, aber wertvoll. Dieses deutschsprachige Buch ist von Projektmitarbeitern von Makeblock geschrieben und erklärt Step-by-Step, wie Kinder mit mBot Projekte umsetzen. Mit echten Übungen, nicht nur Theorie. Ca. 25 €. Ideal als Ergänzung zu mBot2 oder Ranger – besonders wenn dein Kind die Video-Tutorials auf YouTube allein zu wild findet.
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Vergleichsübersicht
| Modell | Alter | Preis (ca.) | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Codey Rocky | 6–8 J. | 60–70 € | Einstieg, LED-Feedback, süß, einfach |
| mBot2 | 10–14 J. | 80–100 € | Python + Scratch, aktuelle Technik, CyberPi |
| mBot Ranger | 10–14 J. | 100–130 € | 3-in-1, mechanisch interessant, altbewährt |
| Ultimate Robot Kit | 12+ J. | 200–250 € | Metallteile, 10+ Bauformen, fortgeschritten |
| Begleitbuch (Hanser) | alle | 25 € | Deutsche Anleitungen, Projekte |
Häufig gestellte Fragen
F: Kann mein Kind mit 8 Jahren schon die mBot2 programmieren? A: Technisch ja – wenn es Scratch kennt oder schnell lernt. Persönlich hängt es vom Kind ab. manche Achtjährige sind bereit, andere sollten ein Jahr warten. Codey Rocky ist die sichere Wahl für diese Altersgruppe.
F: Brauche ich einen Computer zum Programmieren, oder geht das mit Tablet? A: mBlock läuft auf iPad und Android-Tablets. Der Roboter wird dann über Bluetooth verbunden. Auf dem Desktop (Windows/Mac) ist die Programmierung etwas schneller – aber nicht nötig.
F: Sind die Sensoren und Module wirklich austauschbar zwischen allen mBot-Modellen? A: Ja, das ist ein Hauptvorteil. Der Ultraschall-Sensor von einem mBot2 passt auch auf den Ranger. Allerdings: Nicht alle älteren Sensoren sind mit den neuen Steuerplatten kompatibel – Handbuch lesen hilft.
F: Muss mein Kind Python können? A: Nein – Scratch ist der Start für alle. Python ist ein Plus-Angebot für Kinder die mehr wollen. mBlock übersetzt Scratch-Blöcke automatisch in Python-Code, das ist sehr cool zum Lernen.
F: Kann mBot auch draußen fahren – auf Rasen, Kies? A: Die mBot2 und der Ranger sind für harte Oberflächen gebaut: Laminat, Fliesen, Asphalt. Auf Rasen oder Kies wird’s schwierig. Das ist eher ein Mini-Roboter für drinnen.
Fazit
Der mBot von Makeblock ist kein Hype. Es ist das beste System für Kinder die den nächsten Schritt nach Lego oder Scratch-Online-Kursen gehen wollen. Die Entscheidung ist nicht zwischen mBot oder anderen – sondern welches mBot-Modell passt. Anfänger nehmen Codey Rocky oder mBot2. Kinder mit Erfahrung können mit dem Ranger experimentieren. Teens mit echtem Interesse nehmen das Ultimate Kit. Und wer unsicher ist: mBot2 ist die sichere Wahl – aktuelle Technik, Python-ready, faire 80–100 €.
Unsere Top-Empfehlung: Starten mit mBot2, dann im nächsten Jahr ein paar Sensoren draufstaffeln. Das System wächst mit.
