· PKS Redaktion · Konzepte · 5 min read
Scratch programmieren lernen: Hardware, Bücher & Einstieg für Kinder 2026
Scratch ist kostenlos – aber welche Hardware und Bücher helfen deinem Kind wirklich? Leitfaden für Eltern mit Top-Produkten ab 7 Jahren.

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Scratch ist kostenlos. Das ist das erste, was du wissen musst. Aber kostenlos bedeutet nicht, dass dein Kind ohne weitere Unterstützung programmieren lernt. Der richtige Einstieg braucht drei Dinge: ein stabiles Gerät, die richtige Anleitung und dann viel Ausprobieren. Dieser Artikel zeigt dir, welche Hardware und Bücher dein Kind wirklich braucht – und welche nicht.
Warum Scratch für Kinder?
Scratch ist die Programmiersprache für Anfänger. Statt Code zu tippen, ziehen Kinder farbige Blöcke mit der Maus zusammen – wie ein digitales Legosystem. Das macht es möglich, dass 7-Jährige ihre erste Animation bauen, während 12-Jährige komplexe Spiele entwickeln.
Das Wichtigste: Scratch ist völlig kostenlos auf scratch.mit.edu verfügbar. Du brauchst nur einen Browser und eine Internetverbindung. Keine Software zum Download, keine Lizenzgebühren, keine versteckten Kosten.
Warum dann Hardware und Bücher? Weil Scratch solo zwar funktioniert, aber mit physischen Robotern, guten Lernbüchern und einer ordentlichen Schreibtischumgebung deutlich mehr Spaß macht. Kinder lernen schneller, wenn sie nicht nur am Bildschirm arbeiten, sondern sehen, dass ihre Befehle etwas im echten Leben bewegen.
Worauf du beim Kauf achten solltest
1. Einfache, stabile Hardware Das erste Gerät braucht nicht top sein – es braucht Zuverlässigkeit. Ein Laptop oder Tablet reicht vollkommen aus. Wichtiger: Der Bildschirm sollte groß genug sein (mind. 10 Zoll), damit dein Kind die Blöcke gut sehen und verschieben kann.
2. Roboter, die direkt mit Scratch kompatibel sind Wenn dein Kind später physische Projekte machen will (LED-Lampen steuern, ein Auto fahren lassen), spar dir komplizierte Umschulungen. mBot2 und Makey Makey funktionieren out-of-the-box mit Scratch – kein Umsteigen nötig.
3. Deutschsprachige Anleitungsbücher für den Anfang Nicht jedes Kind will online Videos schauen. Ein gutes Buch bietet Struktur: Von Konzept zu Konzept, mit Illustrationen und Übungsaufgaben. Das deutsche Standardwerk “Scratch 3.0 – Das große Handbuch” ist hier die erste Wahl.
4. Praxis vor Theorie Scratch lebt vom Machen. Das beste Buch hilft nur, wenn dein Kind danach sofort ein eigenes Projekt startet – nicht ein weiteres Kapitel liest.
Die 5 besten Produkte für den Scratch-Einstieg
1. Raspberry Pi 400 (ab 10 Jahren)
Ein Mini-Computer in einer Tastatur. Mit 4 GB RAM, schnell genug für Scratch, Python und darüber hinaus – in den nächsten 5 Jahren wächst dein Kind nicht raus. Englisches Tastaturlayout, aber Linux läuft flüssig. Für Kinder, die mehr wollen als Scratch im Browser: Programmiersprachen lernen, Terminal erkunden, experimentieren.
✅ Perfekt für: Ehrgeizige Anfänger (9+), die später in Python oder Linux-Basics einsteigen wollen ⭐ Amazon-Bewertung: 4,5 / 5
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2. “Scratch 3.0 – Das große Handbuch” (Rheinwerk) (ab 8 Jahren)
450+ Seiten, deutschsprachig, mit Illustrationen und echten Projektbeispielen. Dieses Buch ist das Standardwerk für Deutschlands Scratch-Anfänger. Keine Spielerei – es erklärt Variablen, Schleifen, Funktionen so, dass 8-Jährige das verstehen. Mit QR-Codes zu Beispielkits und Video-Tutorials.
✅ Perfekt für: Alle Anfänger ohne Video-Vorlieben ⭐ Amazon-Bewertung: 4,7 / 5
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3. Makeblock mBot2 (ab 10 Jahren)
Ein Roboter, der mit Mblock (Scratch-Ableitung) programmiert wird. LEDs, Ultraschallsensor, Motoren – dein Kind schreibt Code und sieht sofort, wie der Roboter reagiert. Das verbindet das abstrakte “Click-Click-fertig”-Gefühl von Scratch mit echten physischen Folgen. Montage in 5 Minuten, keine Werkzeuge nötig.
✅ Perfekt für: Kinder, die vom Bildschirm ins Echte übergehen wollen ⭐ Amazon-Bewertung: 4,3 / 5
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4. Makey Makey Inventor Kit (ab 8 Jahren)
Du verbindest Bananen, Alufolie oder Radiergummis mit dem Inventor Kit und machst sie zur Computer-Tastatur. Dann öffnest du Scratch und programmiert: “Wenn jemand die Banane berührt, spiele einen Klang ab.” Das ist nicht ernsthaft gemeint – es ist GENAU SO WICHTIG. Makey Makey macht Programmierung zum Anfassen.
✅ Perfekt für: Kreative Kinder (7+), die verstehen wollen, wie alles zusammenhängt ⭐ Amazon-Bewertung: 4,4 / 5
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5. “Scratch – Spiele programmieren lernen” (dpunkt.verlag) (ab 8 Jahren)
Dieses Praxisbuch führt dein Kind durch 10 konkrete Spieleprojekte: Pong, Jump & Run, Quiz-Spiel – und alle sind einfach genug für Anfänger. Kein Gelaber, nur Code-Blöcke und Aufgaben. Für Kinder, die nicht kapitelweise lernen wollen, sondern Projekt für Projekt.
✅ Perfekt für: Pragmatische Anfänger, die schnell erste Erfolge sehen wollen ⭐ Amazon-Bewertung: 4,6 / 5
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Vergleichsübersicht
| Produkt | Alter | Preis (ca.) | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Raspberry Pi 400 | 10+ | 90–110 € | Ganzer Mini-Computer, wächst mit |
| Scratch 3.0 Handbuch | 8+ | 35 € | Deutsches Standardwerk, 450+ Seiten |
| mBot2 | 10+ | 80–100 € | Roboter mit physischen Motoren, Scratch-kompatibel |
| Makey Makey Kit | 8+ | 45–55 € | Bastler-Einstieg, sensorische Erfahrung |
| Scratch Spiele-Buch | 8+ | 25 € | 10 Spielprojekte zum Nachbauen |
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich Hardware für Scratch? Nein. Scratch im Browser (scratch.mit.edu) funktioniert auf jedem Gerät mit Internet. Hardware ist optional – aber es macht deutlich mehr Spaß, wenn dein Kind sieht, dass Code im echten Leben Dinge bewegt.
Welches Alter ist das beste zum Einstieg? Ab 7 Jahren funktioniert es, wenn dein Kind lesen kann und deine Unterstützung hat. Ab 9–10 Jahren können viele Kinder völlig selbstständig lernen. Mit 12+ können sie komplexe Projekte allein bauen.
Welches Buch ist das beste? Das deutschsprachige “Scratch 3.0 – Das große Handbuch” von Rheinwerk ist Nummer 1 für strukturiertes Lernen. Das dpunkt-Buch “Scratch – Spiele programmieren lernen” ist besser für Projekt-fokussierte Kinder.
Muss ich selbst programmieren können? Nein. Du brauchst keine Ahnung von Code, um dein Kind zu unterstützen. Deine Rolle ist: Gerät bereitstellen, neugierig zuschauen, Fragen stellen (“Was macht dieser Block?”), loben.
Können mehrere Kinder zusammen Scratch lernen? Ja, sehr gerne. Pair-Programming ist sogar die beste Methode – ein Kind schreibt Blöcke, das andere erklärt, was sie tun. Das verdoppelt das Verständnis.
Fazit
Scratch ist kostenlos – aber der richtige Einstieg braucht etwas Planung. Mit einem stabilen Gerät, einem guten deutschsprachigen Buch und später einem Roboter oder Bastelkit beschleunigst du das Lernen massiv. Fang mit dem kostenlosen Browser-Editor auf scratch.mit.edu an, schenk deinem Kind eines der beiden Handbücher (Rheinwerk oder dpunkt), und guck zu, wie es die nächsten Monate seine eigenen Spiele baut.
Die beste Investition ist nicht die teureste Hardware – es ist die Zeit, die du mit deinem Kind beim Ausprobieren verbringst.
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