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Scratch programmieren lernen: Hardware, Bücher & Einstieg für Kinder 2026

Scratch ist kostenlos – aber welche Hardware und Bücher helfen deinem Kind wirklich? Leitfaden für Eltern mit Top-Produkten ab 7 Jahren.

Scratch programmieren lernen: Hardware, Bücher & Einstieg für Kinder 2026

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Scratch selbst kostet nichts, das vorweg. Kostenlos heißt aber nicht, dass ein Kind ganz ohne Unterstützung programmieren lernt. Für den Einstieg braucht es ein stabiles Gerät, eine passende Anleitung und dann vor allem eines: viel Ausprobieren.

Welche Hardware und welche Bücher dabei wirklich helfen und welche eher nicht, steht hier.

1
Testsieger

Raspberry Pi 400

ab 9 Jahren
  • Mini-Computer in einer Tastatur, 4 GB RAM
  • Schnell genug für Scratch, Python und darüber hinaus
  • Linux läuft flüssig, ideal für Terminal- und Programmiersprachen-Neugier
  • Wächst mehrere Jahre mit dem Kind mit

Preis geprüft: 2026-07

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2

Scratch 3.0 – Das große Handbuch (Rheinwerk)

ab 8 Jahren
  • 450+ Seiten, deutschsprachig, mit Illustrationen und Projektbeispielen
  • Erklärt Variablen, Schleifen, Funktionen kindgerecht
  • QR-Codes zu Beispielkits und Video-Tutorials
  • Deutsches Standardwerk für Scratch-Anfänger

Preis geprüft: 2026-07

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3

Makeblock mBot2

10–14 Jahre
  • CyberPi-Steuerplatine ermöglicht echte Python-Programmierung
  • mBlock basiert auf Scratch 3.0 – nahtloser Umstieg für Scratch-Kinder
  • Aktuelles Flaggschiff mit zuverlässiger Bluetooth-Verbindung
  • Kompatibel mit Sensoren und Modulen anderer mBot-Modelle

Preis geprüft: 2026-07

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4

Makey Makey Inventor Kit

ab 7 Jahren
  • Verwandelt Bananen, Alufolie oder Radiergummis in eine Tastatur
  • Kombiniert mit Scratch: „Wenn Banane berührt, spiele Klang ab"
  • Macht Programmierung im wörtlichen Sinn zum Anfassen
  • Für kreative Kinder, die verstehen wollen, wie alles zusammenhängt

Preis geprüft: 2026-07

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5

Scratch – Spiele programmieren lernen (dpunkt.verlag)

ab 8 Jahren
  • 10 konkrete Spieleprojekte: Pong, Jump & Run, Quiz-Spiel
  • Alle Projekte einfach genug für Anfänger
  • Praxisbuch: nur Code-Blöcke und Aufgaben, kein langes Erklären
  • Ideal für Kinder, die Projekt für Projekt statt kapitelweise lernen

Preis geprüft: 2026-07

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Was Scratch für Kinder leistet

Scratch ist die Programmiersprache für den Einstieg. Statt Code zu tippen, ziehen Kinder farbige Blöcke mit der Maus zusammen, ähnlich einem digitalen Legosystem. Dadurch bauen Siebenjährige ihre erste Animation, während Zwölfjährige damit schon komplexe Spiele entwickeln.

Verfügbar ist Scratch komplett kostenlos unter scratch.mit.edu, es braucht nur einen Browser und eine Internetverbindung, kein Download, keine Lizenz, keine versteckten Kosten.

Wozu dann noch Hardware und Bücher? Weil Scratch am Bildschirm zwar funktioniert, aber mit einem physischen Roboter oder einem guten Lernbuch spürbar mehr Spaß macht. Kinder lernen schneller, wenn sie sehen, dass ihre Befehle auch außerhalb des Bildschirms etwas bewegen.


Worauf es beim Kauf ankommt

Beim ersten Gerät zählt weniger die Leistung als die Zuverlässigkeit. Ein Laptop oder Tablet reicht völlig, wichtiger ist ein Bildschirm ab etwa zehn Zoll, damit sich die Blöcke gut sehen und verschieben lassen.

Wer später physische Projekte plant, LEDs ansteuern oder ein kleines Auto fahren lassen, spart sich mit mBot2 oder Makey Makey den Umweg über eine neue Programmierumgebung. Beide funktionieren direkt mit Scratch.

Nicht jedes Kind mag Lernvideos. Ein gutes Buch bringt Struktur in den Einstieg, Konzept für Konzept, mit Illustrationen und Übungen, und das deutsche Standardwerk „Scratch 3.0 – Das große Handbuch” ist dafür die naheliegende erste Wahl.

Am Ende zählt aber vor allem eines: Scratch lernt man durchs Machen. Das beste Buch nützt wenig, wenn danach nicht sofort ein eigenes Projekt beginnt, sondern nur das nächste Kapitel gelesen wird.


Die Produkte im Einzelnen

Raspberry Pi 400 (ab 10 Jahren)

Ein Mini-Computer in einer Tastatur, mit 4 GB RAM ausreichend schnell für Scratch, Python und mehr, sodass ein Kind so schnell nicht herauswächst. Das Tastaturlayout ist englisch, Linux läuft aber flüssig. Wer über Scratch im Browser hinauswill, findet hier den Raum zum Weitermachen.

Zum Pi 400.

„Scratch 3.0, Das große Handbuch” (Rheinwerk) (ab 8 Jahren)

Über 450 Seiten deutschsprachig, mit Illustrationen und echten Projektbeispielen. Als Standardwerk für Scratch-Anfänger in Deutschland erklärt es Variablen, Schleifen und Funktionen so, dass Achtjährige folgen können, ergänzt um QR-Codes zu Beispielkits und Videos.

Zum Handbuch.

Makeblock mBot2 (ab 10 Jahren)

Ein Roboter, der über mBlock, eine Scratch-Ableitung, programmiert wird: LEDs, Ultraschallsensor, Motoren. Geschriebener Code zeigt sich sofort in der Bewegung des Roboters, das verbindet das abstrakte Klicken der Blöcke mit einer echten physischen Reaktion. Der Aufbau dauert etwa fünf Minuten, Werkzeug braucht es keines.

Der mBot2 liegt preislich deutlich über den Einsteiger-Robotern dieser Liste — den aktuellen Stand siehst du beim Anbieter.

Makey Makey Inventor Kit (ab 8 Jahren)

Bananen, Alufolie oder Radiergummis werden über das Inventor Kit zur Computertastatur, und in Scratch lässt sich dann programmieren: „Wenn jemand die Banane berührt, spiele einen Ton ab.” Nach Spielerei klingt das, ist aber ernst gemeint, denn genau so wird Programmierung zum Anfassen.

Das Kit eignet sich besonders für Kinder, die verstehen wollen, wie alles zusammenhängt.

„Scratch, Spiele programmieren lernen” (dpunkt.verlag) (ab 8 Jahren)

Dieses Praxisbuch führt durch zehn konkrete Spieleprojekte, von Pong über Jump & Run bis zum Quiz, alle anfängertauglich. Wenig Text, viele Code-Blöcke und Aufgaben, gedacht für Kinder, die lieber Projekt für Projekt lernen als Kapitel für Kapitel.

Zum Praxisbuch.


Vergleichsübersicht

ProduktAlterBesonderheit
Raspberry Pi 40010+Ganzer Mini-Computer, wächst mit
Scratch 3.0 Handbuch8+Deutsches Standardwerk, 450+ Seiten
mBot210+Roboter mit physischen Motoren, Scratch-kompatibel
Makey Makey Kit8+Bastler-Einstieg, sensorische Erfahrung
Scratch Spiele-Buch8+10 Spielprojekte zum Nachbauen

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich Hardware für Scratch? Nein. Scratch im Browser (scratch.mit.edu) funktioniert auf jedem Gerät mit Internet. Hardware ist optional – aber es macht deutlich mehr Spaß, wenn dein Kind sieht, dass Code im echten Leben Dinge bewegt.

Welches Alter ist das beste zum Einstieg? Ab 7 Jahren funktioniert es, wenn dein Kind lesen kann und deine Unterstützung hat. Ab 9–10 Jahren können viele Kinder völlig selbstständig lernen. Mit 12+ können sie komplexe Projekte allein bauen.

Welches Buch ist das beste? Das deutschsprachige “Scratch 3.0 – Das große Handbuch” von Rheinwerk ist Nummer 1 für strukturiertes Lernen. Das dpunkt-Buch “Scratch – Spiele programmieren lernen” ist besser für Projekt-fokussierte Kinder.

Muss ich selbst programmieren können? Nein. Du brauchst keine Ahnung von Code, um dein Kind zu unterstützen. Deine Rolle ist: Gerät bereitstellen, neugierig zuschauen, Fragen stellen (“Was macht dieser Block?”), loben.

Können mehrere Kinder zusammen Scratch lernen? Ja, sehr gerne. Pair-Programming ist sogar die beste Methode – ein Kind schreibt Blöcke, das andere erklärt, was sie tun. Das verdoppelt das Verständnis.


Wie ihr am besten startet

Scratch selbst kostet nichts, ein guter Einstieg braucht trotzdem etwas Planung. Ein stabiles Gerät, ein gutes deutschsprachiges Buch und später vielleicht ein Roboter oder Bastelkit beschleunigen das Lernen spürbar. Am einfachsten fängt man mit dem kostenlosen Browser-Editor auf scratch.mit.edu an, legt eines der beiden Handbücher dazu und lässt das Kind in den folgenden Monaten seine eigenen Spiele bauen.

Die wertvollste Investition ist dabei nicht die teuerste Hardware, sondern die Zeit, die gemeinsam mit dem Ausprobieren verbracht wird.

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